Neukunden gewinnen in Corona-Zeiten

Die aktuelle Corona-Situation zeigt uns, dass die alten Kundengewinnungs-Strategien und Geschäfts-Modelle nicht krisensicher sind.

-> Direkt zu den Kurzarbeit Infos wegen Corona Virus

Täglich werden Messen. Veranstaltungen und Meetings abgesagt. Wir haben das Anfang März am eigenen Leib gespürt: Die CCW fand zwar in Berlin statt, aber mehr als 90 % der Termine wurden storniert. Doch die meisten Unternehmen haben immer noch keine funktionierende Online-Strategie für die Kundengewinnung. Die Politik diskutiert über Konjunktur-Pakete und versucht so den Firmen zu helfen, die noch nicht die Möglichkeiten der digitalen Welt nutzen.

Ich möchte Ihnen deshalb gerne das eBook "Nie wieder Kaltakquise - Die Digitalisierung der Neukundengewinnung" empfehlen. Hier finden Sie praktische Schritte, wie Sie die Chancen der Digitalisierung nutzen und in die persönliche 1:1 Kommuikation treten können. Die Frage ist nicht mehr, ob das eine Alternative zu den alten Kundengewinnungs-Strategien sein kann, sondern wann Sie die Chancen nutzen. Gerne zeige ich Ihnen in einem Telefontermin, was das für Sie bedeuten kann.

eBook Nie wieder Kaltakquise - Die Digitalisierung der Neukundengewinnung

 



Ganz praktische Tipps zum Umgang mit dem Corona Virus im Unternehmen habe ich Ihnen hier zusammengestellt:

Informationen zu Kurzarbeit



Kurzarbeitergeld: Sachverhalte und Lösungen

Eine Arbeitnehmerin/ein Arbeitnehmer ist arbeitsunfähig erkrankt.

Ist der Beschäftigte infolge einer Infektion mit dem Coronavirus arbeitsunfähig erkrankt und somit an seiner Arbeitsleistung

verhindert, besteht Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall für den Zeitraum von 6 Wochen (§ 3 EntgFG). Nach diesem Zeitraum

haben Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung Anspruch auf Krankengeld.

 

Einer Arbeitnehmerin/einem Arbeitnehmer wurde ihre/seine Tätigkeit nach § 31 Infektionsschutzgesetz (IfSG) untersagt.

Sie/er wurde unter Quarantäne gestellt.

Die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer erhält für die Dauer des Tätigkeitsverbots eine Entschädigung nach § 56 IfSG. Die Höhe

der Entschädigung bemisst sich nach dem Entgeltausfall. Für die ersten sechs Wochen wird sie in Höhe des Verdienstausfalls

gewährt, die Auszahlung erfolgt über den Arbeitgeber. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag

erstattet. Vom Beginn der siebenten Woche an wird sie in Höhe des Krankengeldes nach § 47 Abs. 1 SGB V gewährt.

Ist dem Entschädigungsberechtigten für die gleiche Zeit Kurzarbeitergeld zu gewähren, geht der Anspruch auf Entschädigung

auf die BA über (§ 56 Abs. 9 IfSG). Die Anträge sind bei der zuständigen Behörde innerhalb einer Frist von drei Monaten zu

beantragen (§ 56 Abs. 11 IfSG).

 

Sollte ggf. ein Betrieb durch eine behördliche Anordnung geschlossen werden: Kann für die Dauer der angeordneten

Schließung des Betriebes Kurzarbeitergeld beansprucht werden?

Ein unabwendbares Ereignis liegt vor, wenn ein Arbeitsausfall durch behördliche oder behördlich anerkannte Maßnahmen

verursacht ist, die vom Arbeitgeber nicht zu vertreten sind (§ 96 Abs. 3 Satz 2 SGB III). Zu diesen behördlich angeordneten

oder anerkannten Maßnahmen gehören auch angeordnete Betriebseinschränkungen oder -stilllegungen, die vorübergehend

sind. Sofern alle weiteren Voraussetzungen für das Kurzarbeitergeld vorliegen (Entgeltausfall durch arbeitsrechtliche

Einführung der Kurzarbeit, unvermeidbarer und vorübergehender Arbeitsausfall, Mindesterfordernisse und Anzeige des

Arbeitsausfalls), kann für die (vorübergehende) Dauer der Betriebsschließung Kurzarbeitergeld gewährt werden.

Wichtig ist, dass ein Entgeltausfall vorliegt. Dabei ist zu prüfen, ob staatliche Entschädigungsleistungen gezahlt werden.

Weiter ist ggf. zu prüfen, ob der betroffene Betrieb eine Betriebsschließungsversicherung abgeschlossen hat und ob diese für

die Ausfalldauer die Entgeltzahlungen abdeckt. Dies kann den konkreten Versicherungsbedingungen entnommen werden.

Mehrere Arbeitnehmerinnen /Arbeitnehmer eines Kleinbetriebes werden wegen Verdachts einer Coronavirusinfektion

unter Quarantäne gestellt. Der Betrieb kann wegen der ausgefallenen Beschäftigten seine Produktionstätigkeit nicht mehr

aufrechterhalten und muss die Produktion aus diesem Grund einstellen. Kann hierfür Kurzarbeitergeld gewährt werden?

Sofern kurzfristig kein Ersatz für die ausgefallenen Beschäftigten beschafft werden kann, kann bei Vorliegen der

Voraussetzungen Kurzarbeitergeld gewährt werden

 

Ein Betrieb entscheidet sich unter Hinweis auf die Diskussion über den Coronavirus, die Betriebstätigkeit als

Vorsichtsmaßnahme einzustellen. Eine behördliche Anordnung hierfür liegt nicht vor. Kann hierfür Kurzarbeitergeld

gewährt werden?

Es liegt kein unabwendbares Ereignis vor. Wirtschaftliche Ursachen für den eingetretenen Arbeitsausfall liegen ebenfalls nicht

vor. Eine Gewährung von Kurzarbeitergeld kann nicht erfolgen. Die Ursache ist dem Betriebsrisiko zuzuordnen.

 

Ein Betrieb bezieht Teilerzeugnisse von einem Lieferanten aus China und baut diese in sein Produkt ein. Durch den

Coronavirus wurde die Produktion beim Lieferanten in China eingeschränkt bzw. eingestellt, es kommt zu Lieferengpässen

bzw. Lieferausfällen des Vorproduktes. Kann im von Lieferausfällen wegen des Coronavirus in China betroffenen Betrieb

für den eingetretenen Arbeitsausfall Kurzarbeitergeld beansprucht werden?

Aufgrund der fehlenden Vorprodukte kann ein Arbeitsausfall aus wirtschaftlichen Gründen vorliegen. Sofern die weiteren

Voraussetzungen vorliegen, kann Kurzarbeitergeld gewährt werden. Es ist insbesondere zu prüfen, ob der eingetretene

Arbeitsausfall vermeidbar ist (kann kurzfristig ein alternativer Lieferant beauftragt werden?)

Eine geplante Messe wird auf Grund des Coronavirus abgesagt. In einem Hotel werden daraufhin für die Messezeit

gebuchte Hotelzimmer storniert: Kann das Hotel wegen der geringeren Auslastung Kurzarbeitergeld beanspruchen?

Da der Betrieb nicht unmittelbar in Form einer behördlich angeordneten Maßnahme betroffen ist, liegt ein unabwendbares

Ereignis nicht vor.

Tritt in Folge der Messeabsage und den daraus folgenden Stornierungen ein Arbeitsausfall ein, kann dieser durch

wirtschaftliche Ursachen (Auftragsmangel) ausgelöst worden sein. Es ist zu prüfen, ob der eingetretene Arbeitsausfall

vermeidbar und kein branchenüblicher Arbeitsausfall anzunehmen ist (sind z.B. die Stornierungen in üblichem Umfang

erfolgt). Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass auch dann Personal vorgehalten werden muss, wenn keine Dienstleistung

abgerufen wird (z.B. Personal für Rezeption, Restaurant).

 

Weitere praktische Tipps und Fragen vom vbw ...

 

Allgemeines Informationsblatt Gesundheitsamt – So schützen Sie sich vor Infektionen

https://www.mkk.de/media/resources/pdf/mkk_de_1/aktuelles_1/corona/2020-02-27-Infoblatt-Corona.pdf

 

(Q: IHK Hanau)

 

€ 4.000 Hilfspaket für Unternehmer

Die Bundesregierung hat ein Soforthilfeprogramm in Höhe von 50 Milliarden Euro für Kleinstunternehmer und Solo-Selbständige beschlossen.

Ebenso existiert die Errichtung eines Wirtschaftsstabilisierungsfonds, um die Liquidität und Solvabilität von Unternehmen zu gewährleisten.

Dieser kombiniert und ergänzt die Sonderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Als Unternehmen, dass durch die Corona Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist oder Umsatzeinbrüche erwartet, stehen Ihnen € 4.000 für geförderte Unternehmensberatung zu. Diese Beratung muss durch einen von der BAFA zertifizierten Berater erfolgen. Als Unternehmen bezahlen Sie lediglich die MwSt. Für wen diese Förderung gilt und wie Sie diese 100 % Förderung erhalten, finden Sie hier ...

Durch die geförderte Beratung können Sie Ihre aktuelle Neukunden Gewinnung auf den Prüfungstand stellen und die Chancen der Digitalisierung nutzen. So stellen sich sich für die Zukunft robust auf und kommen zurück auf die Erfolgsspur.