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Predictive Dialer / Over Dialer

Die Option Workflow enthält standardmäßig einen TAPI-basierten Powerdialer. Dabei sieht der Agent in der Anwahlphase bereits die Daten des angewählten potentiellen Gesprächspartners.

Der optionale Predictive Dialer für die Contactcenter und CRM Software AG-VIP SQL steigert die Callzeiten, in dem mehr Adressen angewählt werden, als freie Agenten verfügbar sind. Man geht dabei statistisch davon aus, dass ein bestimmter Prozentsatz der angewählten Gesprächspartner nicht erreichbar sind. Deshalb sprechen wir hier auch von einem Overdialer.

Um die Zeitersparnis zwischen den Anwahlverfahren Power- und Predictive-Dialer für Sie transparent zu machen, bieten wir Ihnen kostenlos den Overdial-Simulator. Hier können Sie selbst Ihre Erfahrungswerte angeben und eine Outbound-Kampagne in verschiedenen Anwahlverfahren kalkulieren lassen.

Overdial Simulator: Welches Anwahlverfahren eignet sich für Sie am besten?

Sie sehen über den Outbound-Simulator auf einen Blick, wie viel Arbeitszeit Sie einsparen und wie viele mehr Adressen Sie bearbeiten können. Hier können Sie den kostenlosen Downloadlink anfordern ...

Für AG-VIP SQL gibt es zwei Möglichkeiten Predictive Dialing zu realisieren:

  • über die den optionalen TAPI-basierten Overdialer
  • über den Elsbeth Predictive Dialer

Einsatzgebiet für predictive Dialer:

Aktives Telefonmarketing (Outbound) bei großen Adressmengen oder schlechter Erreichbarkeit. Meist im B-to-C-Umfeld. I.d.R. sollten mind. 10 Agenten in einer Kampagnenstufe arbeiten.

Voraussetzungen für optionalen TAPI-basierten Overdialer:

  • AG-VIP SQL inkl. Option Workflow 
  • 3rd-Party-TAPI mit Funktion "Line Blind Transfer" - vgl. TAPI-Testtool 
  • x (idealerweise virtuelle) TAPI-Lines an dem Overdialserver, an denen kein Endgerät angeschlossen ist und über die der Overdialer Anrufe nach extern initiieren Der Overdialserver baut über die x am Rechner zur Verfügung gestellten TAPI-Lines jeweils eine Verbindung zum Gesprächspartner auf und makelt bei Verbindung an eine freie Nebenstelle zum Agenten.
  • ausreichend freie Amtsleitungen

Laden Sie das kostenlose TAPI-Testtool herunter (171 KB), um den Einsatz des AG-Overdial-Servers mit Ihrer Infrastruktur zu testen.

Architektur:

Im Gegensatz zum Powerdialer erfolgt die Anwahl nun über einen zentralen CTI-Server. Entsprechend dem eingestellten Overdialfaktor werden nun mehr Telefonleitungen angewählt, als freie Agenten verfügbar sind. Dahinter steckt die Annahme, dass ein Teil der Anwahlversuche wegen besetzten, nicht erreichbaren Telefonaten oder falschen Ruf-Nr. scheitern wird.

+ geringere Wartezeit für Agenten auf verbundene Telefonate
+ höherer Adressdurchsatz. Mehr Anwahlversuche
- Agent sieht Adressdatensatz erst, wenn Telefonat bereits verbunden ist
- rein serverbasierte Lösung
- erfordert für Overdial weitere ausgehende Leitungen, um Overdial technisch überhaupt zu ermöglichen
- Dropped und Burned Calls, d.h. für eine freien Agenten werden mehrere Anwahlversuche zeitgleich gestartet. Sobald das erste Telefonat verbunden ist, wird das Gespräch vom Overdialserver an den freien Agenten gemakelt. Die anderen Anwahlversuche werden abgebrochen (dropped). Sollte u.U. zeitgleich ein zweites Telefonat verbunden worden sein und kein freier Agent verfügbar sein, wird aufgelegt (burned).
Geeignet für: B-to-C. Massengeschäft

Lernen Sie mehr über die Architektur unterschiedlicher Anwahlverfahren...

 
 
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